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„Die Entwicklung einiger Indianerstämme in Paraguay steht
im Mittelpunkt dieses Buches. Dennoch kommt auch die zivile Gesellschaft
des Landes mit ihren Problemen in das Blickfeld der Autoren. Die
gewählten Ausschnitte der Lebenswelten der Indianergemeinschaften
als auch die der bürgerlichen Gesellschaften haben die Funktion
von Indikatoren. Sie verweisen auf Spannungsfelder in der jeweiligen
Gesellschaft und deuten dabei durchaus wertend die Lösungswege
an, die eine Entwicklungspartnerschaft zu bieten hat.
Die Autoren hatten bei ihrer Dokumentation die unterschiedlichen
Zeitvorstellungen im Sinn: Die fast ganz in der Gegenwart verharrenden
Lebensvorstellungen der Indianer. Sodann die im Übergang zur
Moderne begriffene paraguayische Zivilgesellschaft. Schließlich
die heutige Position der westlichen hoch Industrialisierten Gesellschaft
des Lesers und der europäischen Hilfsorganisationen, deren
Lebens- und Gesellschaftsentwürfe vielfach das Jetzt des Lebens
überspringen und sehr starke Präferenzen für die
Zukunft setzen. Insofern zeigen die vorgeführten Beispiele
der unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten, dass durch Kooperation
eine jede an Lebensqualität zu gewinnen vermag."
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